A designed conflict area – Talking images

Finding a conflict area in Lucerne wasn’t as easy as I thought it would be. I walk through the city, along the river and through the Lunapark where I observed people and their behavior. In the end I decided for a “designed conflict area” as I like to call it. At least that’s what I thought of it in the beginning, observing the machine for about an hour taught me otherwise. 
People, and especially participants, were not considerably more aggressive after playing a round. They were laughing and patting each other on their back while walking away.

My descriptive text about the situation:

Nur ein Meter breit und einige Meter hoch steht der mit The King Football beschriftete Automat inmitten der Messe und doch ein wenig für sich. Ab und zu scheren sich Leute um den Automaten, mit den Händen in den gefütterten Jacken blicken sie entweder mit dem Kopf im Nacken dem Tower daneben hoch oder zum Football King, falls er gerade benützt wird. Direkt an einem der Seitenausgänge ist er platziert, sodass die Fussballbegeisterten problemlos ausholen können. Vor allem junge Männer im Alter von 14 und 24 nutzen ihn. Sie lachen, berühren sich am Oberarm, geben sich Ratschläge, zünden sich an. Dann separiert sich einer von der Gruppe, nimmt Abstand, zieht seine Augenbrauen hoch, fixiert den Ball und holt aus. Ungefähr 20 Meter dahinter steht ein ähnliches Modell, wo die Kraft mittels Boxsack gemessen werden kann. Schreie sind von rechts zu hören, sie stammen von den wilden Geräten des Lunaparks. Links hingegen befindet sich ein Autoscooter, der seine laute, metallisch klingende Popmusik über den ganzen Platz verklingen lässt und die Worte des Football Kings verschluckt.
Gebannt schauen die Umstehenden auf das Display während die rote Zahl in Hunderten- und zuletzt in Zehnerstufen steigt. Unverständliche Sprüche erklingen aus dem Automaten. Die endgültige Zahl leuchtet auf, lautes lachen ist zu vernehmen während sich die Jugendlichen mit hochgezogenen Augenbrauen ansehen. Dabei klopfen sie sich auf die Schultern, fluchen oder werfen jubilierend ihre Hände in die Luft. Guter Laune laufen sie weg. Jemand, der den ‚schwächsten’ Kick erzielt hat, läuft weg und schubst seinen Freund ein wenig herum.

After reading the texts out loud we all received a critical evaluation by Margarete. Later that day she taught us how arguments are build correctly.

My fictional text about my presumption at first:

Und wie du da stehst

Stolz stehst du da, strahlst mich an in allen Farben. Laut gibst du eine Handvoll Sätze von dir. „Na, willst du’s mit mir probieren, Süsse?“ Du möchtest mit mir kommunizieren, meine Aufmerksamkeit erlangen unter all deinen Mitstreitern. Fröhlich blinkst du in alle Richtungen, aber nur mich sprichst du an. Viele deiner Worte gehen leider unter im Lärm der anderen, aber das macht nichts, wir verstehen uns auch wortlos. Gleich kannst du mir und meinen Freunden wieder zeigen, wie toll du mich findest. Das mag ich an dir besonders – kein Smalltalk, kein langes Gerede durch die Blume, einfach ganz direkt teilst du dich mir über dein rot leuchtendes Display mit. Die Münze ist schon im Schlitz versunken, jetzt gilt es Ernst. Behutsam streckst du mir deinen offiziellen WM-Fussball entgegen. Die Zeit ist da, gleich werde ich dir es zeigen. Ich bin gespannt, wie du mich heute findest. Die werden schon sehen…

Wirklich? Wie meinst du das, du magst du ihn lieber? Ich verstehe dich nicht – du und deine Launen. Ich hätte es wissen müssen. Du enttäuschst mich, du stellst mich vor meinen Freunden bloss, was glaubst du eigentlich, wer du bist? Mit deinen billigen Neonlampen, deinem abgewetzten Fussball. Nicht zu fassen. Sei ruhig. Du bist es doch gar nicht wert, mich aufzuregen. Wie armselig du da stehst, in deinen kitschigen Farben.

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