TMST – Das Unheimliche bei Freud

Was laut Sigmund Freuds Essay ‘Das Unheimliche’ unsere grössten Ängste sind:
Wiederholung des Gleichartigen (Verdoppelung einer Person, einer Situation,…)
[politische Ereignisse]
Alles, was mit dem Tod, mit Leichen und mit der Wiederkehr der Toten, mit Geistern und Gespenstern zusammenhängt.
[momentan nicht relevant in der CH]

Und neben dieser „primitiven Angst“ fühlen Menschen Unheimliches, sobald sie ihr
Gegenüber nicht mehr einschätzen können und dieser Person böse Absichten zutrauen. [Xenophobie, MEI, DSI]
Auch die Freisetzung von unvermuteten übernatürlichen Kräften im „Nebenmenschen“
verursacht unheimliche Gefühle. [nicht relevant]
Lebendig begraben zu werden. (Darin sieht er lediglich eine Umkehrung einer lüsternen Phantasie, nämlich der vom Leben im Mutterleib.) [nicht relevant]
Es kam vor, dass neurotische Patienten Freuds erklärten, das weibliche Genitale
sei ihnen etwas Unheimliches. Dieses Unheimliche gilt in diesem Zusammenhang als
Eingang zur Örtlichkeit, in der jeder einmal und zuerst geweilt hat. [nicht relevant]
Die beien letzten Punkte resultieren im selben:
Das Unheimliche ist eine Art des Schreckhaften, das auf das Altbekannte bzw. Längstvertraute zurückgeht. Unheimlich ist für Freud also das, was zugleich unvertraut und vertraut ist.

Weiter ist etwas erst dann unheimlich, wenn die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit verwischt wird. [Schreckensszenarien von Parteien, Politikern, Konzernen,…]

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