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Titel: Kunstgeschichtliche Grundbegriffe
Untertitel: Das Problem der Stilentwicklung in der neueren Kunst
Verlagsort: München (den Verlag zu nennen ist nicht falsch aber auch nicht nötig)
Erscheinungsjahr: 1915
Orignale Ersterscheinung: 1840 (muss nicht geschrieben werden, aber verändert manchmal den Kontext)

In der Bibliographie:

Heinrich Wölflin, Kunstgeschichtliche Grundbegriffe. Das Problem der Stilentwicklung in der neueren Kunst (Original: 1840), München 1915.

In der Fussnote der Hinweis dazu:

3 Müller 2008, S.4.
4 Vgl. Müller 2003, S.12 ff, Zitat S. 15.

In der Fussnote das gesamte Zitat, falls es kein Literaturverzeichnis gibt.

Statt Ebenda kann auch einfach immer der Autor genannt werden -> wenn man Textteile verschiebt, klebt das immer dran.

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Ein Kapitel in einem Buch:

Kapitelname: Richard Hamann – ein fast vergessener Kunsthistoriker
Buchname: Kunst : Kontext : Geschichte
Buchuntertitel: Festgabe für Huber Fransen

Wird so zitiert:

Ernst Badstübner, Richard Hamann. Ein fast vergessener Kunsthistoriker, in : Kunst, Kontext, Geschichte. Festgabe für Huber Fransen, hrsg. von Tatjana Bartsch und Jörg Meiner, Berlin 2003, S.234-267.

! Die Doppelpunkte und Gedankenstriche müssen nicht übernommen werden, sie sind ‘oft die Entscheidung des Buchgestalters” !

Kursiv wird der übergeordnete Titel geschrieben, so, wie das Buch gefunden werden kann.

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Zeitschriftenkapitel:

Titel: Renaissance Quarterly
Ausgabe: Volume 63, Nummer 2, Sommer 2010
Kapitelname: Bramante’s Ruined Temple……….Christian Kleinbub…..S.412

Wird so zitiert:

Christian Kleinbub, Bramante’s Ruined Temple, in: Renaissance Quarterly 63 (2010), S. 412-458.

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Internetseite:

Nicht nur Link, auch den Autor herausfinden.

Wikipedia besser nicht zitieren, sondern nachforschen. Ansonsten würde man so zitieren:

Anonym, Baum des Wissens, in: Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Baum_des_Wissens, (Zugriff: 13.1.17)

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In Lexikon:

Klima bedeutet Wetter, aber auch Stimmung. 1
1: Duden

Muss man das?
Nachschauen, wird der Autor erwähnt? Sagt schon etwas aus über deren Anspruch, zitiert werden zu wollen. Der Duden z.B. legt keinen Wert auf Autorschaft, da es um Allgemeinwissen geht, das allen gleichermassen zur Verfügung steht und nicht jemand herausgefunden hat.
Also: gar nicht zitieren, da es allgemein bekannt sein sollte (und wenn nicht, kann der Leser das nachschauen)
Nur wenn es wirklich einen Mehrwert bringt (z.B. Trotzdem scheint es immer noch üblich, diese Definition landläufig zu benutzen, da es der Duden als xx beschreibt)

Den Leser nicht für dumm verkaufen! Denkt sonst, der Autor weiss so wenig, dass er so etwas erklären muss.

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Fremdsprachige Texte, die nicht übersetzt wurden, entweder in der Originalsprache zitieren oder übersetzen und in der Fussnote schreiben (Übersetzung Verfasser)

Ansonsten müssen Übersetzer nicht erwähnt werden, ausser zum Beispiel bei anspruchsvollen Texten, Gedichten, etc. wie z.B. Homer

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